Spielberichte - MTV Hausberge

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Spielberichte

Bericht über die Mannschaftsfahrt der Damen ins Tropical Island nach Berlin vom 02.07. - 03.07.2016

Mannschaftsfahrt 2016 - Tropical Island
von Fiona Rieck

Frühmorgens, ohne Vorahnung, wie lange die kleine Reise noch dauern würde, versammelten sich elf Leute am 02.07.16 am Mindener Hauptbahnhof.
Vor uns lag die Mannschaftsfahrt 2016 ins Tropical Island nahe Berlin, einer ehemaligen Zeppelinhalle, welche heutzutage als tropisches Erlebnisbad genutzt wird.
Nach einem kleinen, reichhaltigem Frühstück im Zug, sorgte dann der Sekt für die frühe aufkommende Stimmung. Auch aufgrund des Spiels UNO wurde es dank einiger fraglichen Sonderregeln nie langweilig.
Nachdem uns ein überfüllter Shuttle (spätestens dort dämmerte es es uns, wie voll es erst IM Bad werden würde) vom Bahnhof Richtung Tropical Island fuhr, gab es in der Eingangshalle den ersten passenden tropischen Eindruck: angenehm warm und schwül.
Da wir insgesamt zwei Tage dort zusammen verbracht würden, wurden anschließend die Zelte aufgeschlagen. Übernachtet wurde in mehreren kleinen Tipis mitten im Sand zwischen Palmen und Bambus.
Schließlich ging es dann endlich auf erste Erkundungstour quer durch das Erlebnisbad!
Neben einer warmen Lagune mit Grotte und riesigem Strudel gab es mehrere Rutschen mit verschiedener Schnelligkeit und Größe. Jedoch war die neu eröffnete Wildwasserrutsche im Außenbereich die für uns beste und lustigste Attraktion.
Immer wieder zwischendurch wurde draußen auf einem der drei Volleyballfelder trotz Regen gebeacht, wobei dieses eine willkommene Abwechslung neben der Hitze und dem tropischen Klima im Inneren war. Oftmals entstand aber auch dank des Strandes neben der „Südsee“ ein kleines Urlaubsfeeling, bei dem man ordentlich entspannen konnte.
Abends beim EM Viertelfinale gegen Italien herrschte beim gemeinsamen Public Viewing eine ausgelassene Stimmung. Trotz einer kleinen technischen Panne, bei der plötzlich die komplette Leinwand den Geist aufgab, wurde der erhoffte Sieg mit 6:5 nicht verpasst.
Abgerundet wurde der bisherige Tag bei einem gemeinsamen Essen mit Pizza und später mit Cocktails für die Älteren unter uns.
In besonders positiver Erinnerung blieb uns das nächtliche Schwimmen im beleuchtetem Wasser, bei dem es komplett leer, still und dunkel war. So blieb auch jemand vor einer Hebefigur mit Jürgen nach dem Vorbild von Dirty Dancing nicht verschont.
Nach einer kurzen Nacht gab es morgens ein vielfältiges, leckeres Frühstücksbuffet.
Noch ein letztes Mal wurden alle Attraktionen und Rutschen ausprobiert, bevor es am frühen Mittag wieder Richtung Heimat ging.
Für unsere Mannschaft wird diese Mannschaftsfahrt ins Tropical Island also eine super gemeinsame Erinnerung bleiben!

Spielbericht der Hobbytruppe vom 9. Spieltag

Die Entscheidung ist auf den letzten Spieltag vertagt!

Nur 3 Tage nach dem klaren 3:0 gegen den Tabellenführer Gehlenbeck durften wir beim SC Minden 3 in der schönen Halle der FES unser zweites Endspiel bestreiten.

Um es vorweg zu nehmen, es wurde ein denkwürdiges Spiel,  bei dem am Ende auf unserer Seite leider die Enttäuschung überwog. Denn es ist immer bitter, trotz ansprechender Leistung letzten Endes im 5. Satz denkbar knapp mit 14:16 den Kürzeren zu ziehen.

Leider mussten wir mit einem leichten Frauenunterschuss antreten, denn Almut, Katja und Meike waren verhindert. Somit waren  Annette, Bettina, Bugs, Jan, Klaus, Jürgen, Silke, Thomas sowie Thomi gefordert. Silke wurde daher nicht als Libero aufgeboten, sondern durfte sich als Nebenangreiferin beweisen.

Der 1. Satz begann nach unserer 1:0-Führung bis zum 3:3 ausgeglichen, doch dann nahmen die Gastgeber das Heft zunehmend in die Hand. Zwar stimmte unsere Einstellung, auch der Spielaufbau klappte recht passabel, dennoch fehlte unserem Angriffsspiel irgendwie die letzte Konsequenz, die Bälle wollten salopp gesagt nicht auf den Boden.

Nun verteidigten die Mindener ihrerseits mit sehr viel Leidenschaft und holten begünstigt durch die hohe Halle viele Bälle zurück. Und im Angriff agierten zwei sprunggewaltige Linkshänder, die mit ihren harten und präzisen Diagonalschlägen aus allen Lagen unseren Block ein ums andere Mal überwanden.

So liefen wir ständig einem Rückstand hinterher, folgerichtig mussten wir uns über 3:7, 9:15, 15:20 letzten Endes mit 21:25 geschlagen geben.

Doch jetzt waren wir im Spiel angekommen und gingen im 2. Satz von Anfang konzentriert zur Sache. Vor allem unsere Aufschläge kamen nun wesentlich druckvoller, folgerichtig konnten sich die beiden Linkshänder auch nicht mehr ganz so gut in Szene setzen. Dafür kamen wir immer besser in Schwung, besonders unsere kleine Silke machte uns im Angriff viel Spaß. Einfach großartig, wie sie den anderthalb Köpfe größeren Block ein ums andere Mal düpierte. So setzten wir uns letzten Endes ziemlich ungefährdet mit 25:17 durch.

Der 3. Satz sollte dann aus unserer Sicht der Höhepunkt dieses Volleyballkrimis werden. Die beiden Mindener Linkshänder hielten uns zwar weiterhin ordentlich auf Trab, doch wir hielten kämpferisch dagegen. Weniger im Block, zweifellos unsere Schwäche an diesem Abend, dafür aber zunehmend in der Feldabwehr. So entschieden wir auch lange Ballwechsel zu unseren Gunsten, die Moral war intakt.

Es kam zu einem offenen Schlagabtausch, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, auf diese Weise ging es in die Verlängerung. Und immer dann, wenn es eng wird, funktionieren wir als Mannschaft ja besonders gut. Jürgen fand in seiner letzten Auszeit wieder mal die richtigen Worte: Das ist unser Satz, wir gewinnen!

Daraufhin bediente Bettina beim Stand von 26:27 Thomi mit einem traumhaften Zuspiel, dass er unmöglich verschlagen konnte. Sein Angriff bedeutete nicht nur den erneuten Ausgleich, sondern er durfte dadurch auch zur Angabe schreiten. Seine Aufschläge waren gar nicht mal besonders druckvoll, doch Minden beschenkte uns mit leichten Fehlern und somit hatten wir mit 29:27 zumindest schon mal einen Punkt sicher.

Doch im 4. Satz zeigte Minden, dass auch sie über eine gute Moral verfügen, wir hingegen agierten zu Beginn etwas nachlässig. Das zeigte sich besonders in der Annahme, so dass wir schnell mit 3:8 im Hintertreffen lagen.
So bekamen die Gastgeber erneut Oberwasser, die linkshändige Angriffsmaschine nahm wieder volle Fahrt auf und punktete zeitweise nach Belieben. Bugs und Jürgen waren im Block zwar fast immer zur Stelle, aber uns fehlte auch irgendwie das nötige Quäntchen Glück. Wir spielten im Großen und Ganzen gut mit, aber es gelang uns einfach nicht, die zu Anfang gerissene Lücke wieder zu schließen. So jubelten am Ende die Gastgeber, denn das 19:25 bedeutete den Ausgleich und einen 5. Entscheidungssatz.
Der begann mit leichten Vorteilen für uns. Silke und Bugs setzten mit ihren Aufschlägen die Mindener Annahme unter Druck, aber die beiden Linkshänder zeigten immer noch keine Ermüdungserscheinungen und hielten ihre Mannschaft im Spiel. Daher stand beim Seitenwechsel nur eine knappe Führung von 8:7 für uns zu Buche.
Was jetzt folgte, war eine Nervenschlacht mit ständig wechselnder Führung, bis beim 13:14 der Gastgeber den ersten Matchball hatte. Doch wiederum hatte Bettina ein schönes Zuspiel parat und Thomi durfte noch einmal ausgleichen. Leider war dies unsere letzte gute Aktion, denn die nächsten beiden Punkte machte der SC und hatte nach fast 2,5 Stunden das bessere Ende für sich.
Aber wir können nach wie vor positiv nach vorne schauen: 19 Punkte aus 9 Spielen sind eine gute Ausbeute und wenn wir unser letztes Spiel gegen den TuS Lahde/ Quetzen mit mindestens 3:1 gewinnen, sind wir aufgrund des besseren Satzverhältnisses Meister. Auf geht´s…



Spielbericht der Hobbymannschaft vom 8. Spieltag

Die Gehlenbecker sind immer noch nett …

Die Saison liegt in den letzten Zügen, die Spannung im Aufstiegsrennen knistert immer lauter und wir als MTV Hausberge sind mitten drin. Nee wie isses schön…

So oder so ähnlich lässt sich wohl die Stimmung vor unserem ersten Endspiel gegen den Tabellenführer aus Gehlenbeck umschreiben. Mit 20 Punkten auf dem Konto hätten sie mit einem Sieg bei uns in ihrem letzten Saisonspiel den Aufstieg quasi perfekt machen können. Bei dann 23 Punkten hätte dann nur der SC Minden noch eine theoretische Chance gehabt.

Auf der anderen Seite wir mit 15 Punkten auf der Habenseite, aber mit 2 Spielen weniger. Somit war die Ausgangslage klar: Wir hatten die große Chance, uns mit einem Sieg zum heißen Aufstiegskandidaten zu küren.

Da passte es gut, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison vollzählig anwesend waren. Einziger Wermutstropfen war, dass Almut wegen ihrer Augenoperation zum Zuschauen verdammt war. Aber wir anderen waren in bester Volleyballlaune und bis in die Haarspitzen motiviert. Und für eine Mitspielerin, der man die Freude an der Gesichtsfarbe ablesen kann, sollte es ein Abend von besonderer Güte werden, doch dazu gleich mehr.

Entgegen unserer sonstigen Gewohnheit verschliefen wir dieses Mal endlich einmal nicht den Start, sondern legten gleich richtig los, was uns eine 7:1-Führung einbrachte. Aber so ganz wollte die Anspannung dann doch nicht weichen, wir produzierten einige leichte Fehler und so kam Gehlenbeck auf 9:5 heran.

Doch wir hielten den Vorsprung, und immer wenn es kritisch zu werden drohte, war es unser Jürgen, der mit seinen gelungenen Angriffsschlägen dafür sorgte, dass keine Panik aufkam. So behielten wir letzten Endes klar mit 25:17 die Oberhand.

Der 2. Satz verlief zunächst sehr ausgeglichen, was wir uns in erster Linie selbst zuzuschreiben hatten. Zum einen produzierten wir leichte Fehler, besonders in der Annahme; zum anderen wurde im Angriff vor allem von Thomi etwas übermotiviert agiert. Anstatt nicht ganz optimal gestellte Bälle einfach ruhig nach hinten in die Ecken zu spielen, wollte er partout den Punkt quasi mit der Brechstange erzwingen. Nur leider landeten die Bälle, wenn auch knapp, immer außerhalb des Spielfelds.

Daher durfte er beim Stand von 10:10 für Katja Platz machen. Doch so schnell sollte sich der Wechsel leider nicht auszahlen, wir agierten zu statisch und auch bei Jürgen und Bugs war jetzt gehörig Sand im Angriffsgetriebe. So verloren wir Punkt um Punkt, so dass beim 17:21 unsere Gäste aus Gehlenbeck schon am Satzgewinn schnuppern durften.

Aber da hatten sie die Rechnung ohne Meike gemacht, die jetzt das Heft in die Hand nahm. Zunächst eroberte sie mit einem präzisen Angriffsschlag unseren 18. Punkt und für sich das Aufschlagsrecht. Was nun folgte, lässt sich ganz einfach umschreiben:  „7 auf einen Streich“!

Denn mit ihren variablen Angaben die gegnerische Annahme hoffnungslos überfordert. Mal kurz, mal lang, teilweise flatternd, die Bälle flogen überall hin, nur nicht zum Steller. Da nützte auch die Auszeit beim 22:21 nichts mehr, Meike war einfach nicht zu stoppen und somit wusste jeder von uns, bei wem er sich für den Satzgewinn in Höhe 25:21 zu bedanken hatten.

Das hätte uns eigentlich den nötigen Kick für den 3. Satz verleihen müssen, aber leider lief unser Spiel immer noch etwas verkrampft.  Wir lagen von Anfang an im Rückstand, es ging los mit 0:3, 3:3, über 5:7.

Aber unsere kämpferische Einstellung, besonders in der Feldabwehr, stimmte, Klaus und Jürgen mischten im Block Beton an und so gingen wir mit 9:7 in Führung. Doch dann riss wieder einmal der Faden und prompt gerieten wir mit 11:15 erneut ins Hintertreffen.

Doch jetzt drehte Klaus auf vollen Touren und hielt uns mit seinen schnellen Angriffen im Spiel. Über 16:16 stürmten bis zum 21:18 Richtung Satzgewinn. Doch Gehlenbeck gab nicht auf, glich zum 22:22 aus und hätte beim 22:23 den Sack zumachen können.

Aber Jürgen zauberte mit der Einwechslung von Jan noch einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel, der sich an Meike ein Beispiel nahm. Auch er holte einem gelungenen Angriffsschlag für den Ausgleich und durfte anschließend selbst aufschlagen.

Das tat er zwei Mal mit Bravour und so servierte die letzte Gehlenbecker Annahme Bugs den Matchball quasi auf dem Silbertablett. Eine Chance, die er sich höchst selten entgehen lässt und unser 6. zu-Null-Sieg war perfekt.

So, und jetzt dürfen wir am Freitag beim SC Minden unser zweites Endspiel bestreiten! Ach ist das aufregend, einfach herrlich…


Spielbericht der Hobbymannschaft vom 7. Spieltag Hobbymannschaft

Eine sehr souveräne Vorstellung!

Endlich, so unsere einhellige Meinung, durften wir nach 2-monatiger Pause am 10.03. mal wieder ein Spiel bestreiten, denn sämtliche Februarspiele wurden in den April verschoben, so dass wir nach der verdienten Osterpause volles Programm haben. Die Reise führte uns dieses Mal zum Absteiger nach Schnathorst, der erst 2 Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte und deshalb den Gang in die dritte Liga wohl nicht mehr abwenden kann.

Somit waren wir klarer Favorit, zumal wir auch das Hinspiel schon mit 3:0 gewonnen hatten.

Leider mussten Annette, Katja und Maike krankheitsbedingt bzw. aufgrund anderer Verpflichtungen passen, doch dafür konnte Klaus endlich seinen Saisoneinstand feiern. Außerdem gab unser Neuzugang Jan ein wirklich  gelungenes Debüt; auch wenn in manchen Situationen logischerweise die Bindung noch etwas fehlte, Potential ist reichlich vorhanden und wir werden an ihm noch viel Freude haben. Komplettiert wurde unsere Truppe von Almut, Bettina, Bugs, Jürgen, Silke, Thomas sowie Thomi, aufgrund des Frauenunterschusses agierten wir dieses Mal ohne Libero.

Wie so häufig in dieser Saison verschliefen wir auch dieses Mal den Start, was vielleicht auch an der gewöhnungsbedürftigen weil etwas diffusen Hallenbeleuchtung lag. Die Gastgeber gaben hingegen sofort Gas und setzten sich über die Zwischenstände 0:3, 5:9 schnell auf 7:13 ab. Doch dann fing sich Bettina als erste und besorgte uns mit einer Aufschlagserie die 15:13-Führung.

Das war quasi der Weckruf, denn plötzlich lief auch alles andere wie am Schnürchen. Die Annahme funktionierte und unsere gut aufgelegte Spielmacherin Bettina brachte mit ihrem Zuspiel uns Angreifer hervorragend in Stellung. So konnten vor allem Jürgen auf der Diagonalposition und Almut eifrig Punkte sammeln, den schwachen Annahmen des Gegners machte Jan am Netz in bester Tennismanier direkt den Garaus. So gewannen wir letzten Endes ohne große Mühe klar mit 25:18.

Und im 2. Satz machten wir gleich dort weiter, wo wir aufgehört hatten. Bugs zeigte mit seinen scharfen Angaben den Schnathorstern eindrucksvoll, wo in Hausberge im wahrsten Sinne des Wortes der Hammer hängt, die Folge war eine souveräne 13:3-Führung. Jürgen brachte nun Klaus für Jan, was unserem Angriffsschwung aber keinen Abbruch tat. Wir agierten weiter konzentriert und brachten den Satz mit 25:11 zu einem guten Ende.

Daraufhin wechselte Jürgen zu Beginn des 3. Satzes durch, somit durften nun auch Silke und Thomas ins Geschehen eingreifen. Doch zunächst witterte Schnathorst noch einmal Morgenluft und ging wie schon zu Beginn über 0:4 mit 5:9 in Führung. Doch dann war es  vor allem Silke, die mit ihren Angaben für den Umschwung sorgte.

Unser Spiel nahm erneut Fahrt auf und über 13:13 enteilten wir auf 18:15. Aber die Gastgeber wollten sich noch nicht geschlagen geben, nur weiter als bis zum 20:20 sollten sie nicht mehr kommen. Jürgen und Klaus machten mit ihren gelungenen Angriffen den Sack zu und so ging auch dieser Durchgang mit 25:21 an uns.

Durch diesen Sieg konnten wir den 2. Platz zurückerobern und haben dadurch sogar noch theoretische Aufstiegschancen. Dafür müssten wir allerdings sämtliche Aprilspiele gewinnen, was keine leichte Aufgabe wird. Denn mit Gehlenbeck und dem SC Minden warten da noch dicke Brocken auf uns.
Schaun mer also mal…


Spielbericht der "Hobbies" vom 6. Spieltag

Wahrlich eine überflüssige Niederlage!

Das unser Rückrundenauftakt gegen den Aufsteiger 1. VC Minden 2 kein Spaziergang werden würde, war im Vorfeld schon absehbar. Denn die hatten sich am letzten Spieltag in Gehlenbeck trotz der 1:3-Niederlage mit 84:99 Punkten durchaus wacker geschlagen.

Und wir hatten zum Saisonauftakt zwar seinerzeit einen nach Sätzen klaren 3:0-Sieg gelandet, aber bei 78:70 Punkten auch eher knapp die Oberhand behalten.

Das die Freunde aus Minden nun den Spieß quasi umdrehten, ist aus unserer Sicht mehr als ärgerlich, weil wir klar unter unseren Möglichkeiten blieben und uns die Niederlage somit selbst zuschreiben müssen. Technisch eindeutig überlegen, agierten wir über weite Strecken einfach nicht zwingend genug, vor allem in den entscheidenden Phasen fehlte es an der konzentrierten Entschlossenheit, die uns gerade in dieser Saison schon so manchen Satzgewinn beschert hat.

Verspielt haben wir die Partie vor allem im 2. Satz, als wir eine klare Führung und 2 Satzbälle nicht nutzen konnten.

Im Gegensatz dazu zeigten unsere Gäste eine erheblich bessere Einstellung und lieferten kämpferisch eine tadellose Leistung ab. Das zeigte sich besonders in der Feldabwehr, die an diesem Tag den Unterschied ausmachte. Hier wurde kein Ball verloren gegeben, während uns die gepritschten und gebaggerten Verlegenheitsbälle der Mindener reihenweise vor die Füße fielen.

Dabei waren wir mit Almut, Annette, Bettina, Bugs, Jürgen, Katja, Maike, Silke, Thomi und Thomas gut besetzt, unser bester Mann stand aber leider nicht auf dem Feld, sondern auf dem Kasten. Denn Klaus sprang aufgrund seines Trainingsrückstands als Schiedsrichter ein und lieferte eine tadellose Leistung ab.

Das Spiel begann bis zum 4:4 ausgeglichen, doch dann starteten die Mindener eine kleine Serie und erarbeiteten sich eine 11:6-Führung. Das brachte uns zunächst nicht aus der Ruhe, unsere Annahme war sicher und wir glichen über 14:15 zum 17:17 aus. Doch mit Ausnahme von Bugs im Angriff agierten wir immer noch deutlich weniger selbstbewusst als der Gegner, wir mussten um jeden Punkt zittern, während es für Minden meistens ausreichte, die Lücken in unserer Abwehr schonungslos aufzudecken. So kamen wir letzten Endes zu kurz und gaben den Satz knapp mit 23:25 ab.

Das wir aber auch wie ein Spitzenteam der Mixed Kreisliga agieren können, zeigten im 2. Satz. Jetzt lief alles wie Schnürchen, wir schlugen druckvolle Angaben, die Annahme um Libero Silke funktionierte weiterhin und wir schlossen unsere Angriffe endlich konzentrierter ab. 11:5 und 14:6 lauteten die Zwischenstände und spätestens beim 17:10 hatte jeder das Gefühl, dass der Satzgewinn nur an uns gehen konnte.

Aber die Gäste hatten noch längst nicht aufgegeben und schlugen in Form von scharfen Angaben zurück. Und wir ließen uns dadurch einschüchtern und produzierten reihenweise einfache Fehler, die Hallendecke wurde unser ärgster Feind. Der schöne Vorsprung schmolz wie Schnee in der Sonne und beim Stand von 20:20 begann das Spiel quasi von vorn.

Nun ging es hin und her, wir erkämpften uns 2 Satzbälle, doch es war symptomatisch für unsere Leistung an diesem Tag, dass wir diese mit Aufschlagfehlern leichtfertig verspielten. Folgerichtig  gab es bei uns beim Endstand von 27:29 lange Gesichter.

Unsere Moral war aber zunächst noch nicht gebrochen, denn wir gingen im 3. Satz zunächst mit 4:2 in Führung. Doch dann brachen wir komplett ein und verloren Punkt um Punkt. Jürgen probierte alle personellen Varianten aus, um dem Spiel nochmals eine Wende zu geben, doch es half alles nichts.

Minden agierte zielstrebig und clever, so bahnte sich für uns ein Debakel an. Es dauerte bis zum 11:22, dann hatte sich wenigstens Katja wieder gefangen und machte mit starken Angaben noch einmal Dampf. Auf diese Weise kamen wir noch auf 18:22 heran, zu mehr langte es aber nicht mehr. Minden machte den Sack zu und holte mit 25:22 auch den 3. Satz zum umjubelten Spielgewinn.

Uns hingegen blieb die Erkenntnis, dass Volleyball eben nicht nur mit spielerischer Überlegenheit, sondern auch über den Kopf und die kämpferische Einstellung entschieden wird. Seien wir also gespannt, ob wir am 05.02. beim SC Minden 3 wieder oben auf sind…



Spielbericht der "Hobbies" vom 4. Spieltag

Die Gehlenbecker sind eine nette Truppe und wir waren brave Gäste!

Tja liebe Leute, wie umschreibe ich unseren Ausflug nach Lübbecke einigermaßen treffend? Da fällt mir spontan ein alter holländischer Schlager ein: „Ach was ik maar bij moeder thuis gebleven…!“ Ich glaube, dass muss ich nicht übersetzen, oder?

Leider darf und will es auch gar nicht verschweigen, was ist unser Spiel ohne Schwung und ohne Begeisterung; das Spiel kann nicht gedeihen! Um aber nun eine Endlos-Aufzählung zu vermeiden, was uns an diesem verregneten Montagabend aus unerfindlichen Gründen alles abhanden gekommen war, bringe ich es einfach auf den Punkt: Wir hatten einen kollektiven „Off-Day“, keiner der Beteiligten erreichte auch nur annähernd seine Normalform.

Schwer enttäuscht vom Spiel gegen einen gar nicht mal übermächtigen Gegner, aber trotzdem gelassen waren wir bei der Nachbesprechung, denn niemand brauchte dem anderen einen Vorwurf zu machen.

Zahlenmäßig waren wir mit Annette, Bettina, Bugs, Katja, Silke, Thomas sowie Thomi relativ dünn besetzt, so dass wir in der Aufstellung umbauen mussten.

Doch es war ja auch nicht alles schlecht, denn wir erwischten einen furiosen Start. Katja und Bettina machten mit ihren Angaben gleich mächtig Druck, Thomi und Annette schlossen einige Angriffsaktionen erfolgreich ab, und schon hatten wir uns mit 9:2 eine souveräne Führung erspielt.

Leider hatten wir ab dann immer mehr mit unseren Eigenfehlern zu kämpfen, besonders bei der Ballannahme, wodurch unser Angriffsspiel phasenweise völlig zum Erliegen kam. Was gegen die langen Gehlenbecker Jungs, die uns an Reichhöhe deutlich überlegen waren, fatale Folgen hatte, denn sie kamen nun vor allem mit ihren geschickt gelegten Bällen immer wieder zu einfachen Punkten. So schmolz unsere schöne Führung immer mehr dahin, sie hielt bis zum 16:15, doch letzten Endes ging der Satz mit 21:25 verloren.

Im 2. Satz ging der erste Punkt zwar an uns, doch Gehlenbeck hatte durch den Satzgewinn ordentlich Selbstvertrauen getankt und machte mit uns kurzen Prozess. Wir produzierten weiterhin jede Menge leichter Fehler und fanden aufgrund unserer zu statischen Abwehr einfach kein Mittel gegen die platzierten Angriffe des Gegners. Der agierte dabei gar nicht mal besonders druckvoll, sondern nutzte vor allem mit gelegten Bällen unsere großen Lücken gnadenlos aus. So waren wir absolut chancenlos und verloren den Satz auch in der Höhe völlig verdient mit 25:9.

Gott sei Dank konnten wir zu Beginn des 3. Satzes die Talfahrt zunächst einmal stoppen. Annette, Katja, Bugs und Thomas deckten mit ihren Aufschlägen die durchaus vorhandenen Schwächen in der Gehlenbecker Annahme auf, so konnten wir noch einmal Hoffnung schöpfen, nachdem wir über 6:3 mit 14:8 in Führung lagen.
Doch Gehlenbeck ließ sich nicht aus Rhythmus bringen und profitierte weiterhin von unseren Schwächen in Annahme und Abwehr. Im Angriff konsequent agierend, machten sie Punkt um Punkt.
Unsere spielerische Leistung brachte Bettina es in der letzten Auszeit mit einem verzweifelten Ausruf auf den Punkt: „Ich möchte gerne mal 2 gelungene Aktionen hintereinander erleben!“ Worauf Thomi zunächst mit einem guten Block punktete, um dann mit seinem Aufschlag kläglich die Antenne zu treffen; quasi ein Sinnbild für unsere Verunsicherung an diesem Tag.
Gehlenbeck leistete sich hingegen keine Schwächen mehr und brachte so auch den 3. Satz letzten Endes souverän mit 25:20 nach Hause.
Die anschließende Einladung, noch einen Freundschaftssatz zu spielen, lehnten wir folgerichtig dankend ab. O-Ton Silke: „Wenn wir den verlieren, bin ich noch frustrierter; wenn wir gewinnen, ärgere ich mich die ganze Nacht und kann nicht schlafen!“
Aber gut, dass nächste Woche gleich das nächste Spiel gegen den TuS Lahde-Quetzen ansteht, denn wir brennen auf Wiedergutmachung. Vorher laufen wir uns am Samstag im Glacis noch den letzten Ärger von der Seele, so haben wir beschlossen…



Spielbericht der "Hobbies" vom 29.09.2015

Hauptsache gewonnen!

Nein, mit Ruhm haben wir uns in unserem ersten Heimspiel trotz des deutlichen 3:0-Sieges nicht wirklich bekleckert. Denn spielerisch war das über weite Strecken wahrlich keine Offenbarung, vorsichtig ausgedrückt.

Auseinanderzusetzen hatten wir uns mit dem SC Minden 3, die Jungs und Mädels hatten am 1. Spieltag mit einem glatten 3:0 gegen Gehlenbeck aufhorchen lassen. Wir waren also gewarnt und konnten mit Almut, Annette, Bettina, Bugs, Katja, Klaus, Jürgen, Silke sowie Thomi eine durchaus schlagkräftige Truppe aufbieten.

Doch obwohl die Mindener keinen besonders guten Tag erwischt hatten und viele leichte Fehler produzierten, mangelte es bei uns irgendwie an der nötigen Konzentration und Spielfreude. Vor allem mit unserer schwachen Annahme machten wir uns das Volleyballleben selbst schwer. Das wir letzten Endes trotzdem klar die Oberhand behalten sollten, verdanken wir in erster Linie unserer Spielmacherin Bettina, die oft schlechte Bälle noch in präzise Pässe für den Angriff umwandelte und der guten Blockarbeit.

Der 1. Satz begann zunächst ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich im 1. Satz entscheidend absetzen, hauptsächlich profitierte man von den Fehlern der Gegenseite. So plätscherte es bis zum 10:10 dahin, ab dann bekamen wir das Spiel einigermaßen in den Griff; besonders Annette düpierte mit ihren gut platzierten Angriffsschlägen mehrfach Block und Abwehr unseres Gegners.

Doch auch der Schlendrian war weiterhin präsent, so dass Jürgen trotz einer Führung von 21:18 vorsichtshalber noch eine Auszeit nahm und eindringlich an unsere Konzentration appellierte. Dies verhütete Schlimmeres, denn wir brachten den Satz mit 25:20 zu einem guten Ende.

Auch im 2. Satz war unser Spiel weiterhin geprägt durch einen ständigen Wechsel zwischen Licht und Schatten. Einerseits stimmte unsere kämpferische Einstellung, wir gewannen vor allem die langen Ballwechsel, andererseits machten wir nach wie vor leichte Fehler, vor allem in der Ballannahme. Bettina hatte im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun.

Folgerichtig liefen wir ständig einem Rückstand hinterher, bis wir uns über 1:5 und 6:10 wieder auf 18:18 herangearbeitet hatten. Trotzdem drohte der Satzverlust, so dass Jürgen beim 21:22 noch einmal eine Auszeit nahm, seine Worte waren klar und direkt: Leute, reißt Euch endlich am Riemen, das ist unser Satz!

Genau wie im 1. Spiel gegen den 1. VC Minden 2 hatten wir aber unsere Nerven erneut gut im Griff und gewannen noch mit 25:23. Wir lieben es spannend, keine Frage!

In der Satzpause folgte dann eine dringend gebotene Aussprache, wir waren uns alle einig, dass wir als Team unserem Spiel etwas mehr Leben einhauchen mussten.

So fanden wir im 3. Satz endlich zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung, unseren druckvollen Angriffen und Aufschlägen sowie den guten Blocks hatten die Mindener nichts mehr entgegenzusetzen. Über 7:1, 11:6 und 22:15 marschierten wir zu einem ungefährdeten 25:17 und klaren 3:0 in den Sätzen. Na bitte, es geht doch…

Somit überwog letztendlich die Freude über das optimale Ergebnis, wir sind am 2. Spieltag als einzige Mannschaft noch ohne Punkt- und Satzverlust. Zusätzlichen Rückenwind für unsere Moral gab es außerdem von Andrea und Tina, die beide der Meinung waren, unser Spiel hätte von außen richtig gut ausgesehen. Nun ja.. :)
 
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